Gaslöschsystem für Windkraftanlagen:

VentusSafe - das innovative Löschsystem für Windkraftanlagen

Beschreibung
Deutschland nimmt in Sachen Windenergie einen führenden Platz in der Welt ein. Mit dem Löschsystem VentusSafe von KIDDE-DEUGRA werden die Großanlagen noch sicherer.

WindkraftAuslöser für Brände in Windkraftanlagen können sein:
* Blitzschlag,
* überhitzte Kohlenwasserstoffe wie Mineralöle, Synthetiköle und
  Schmierfette, verwendet in Getrieben, Transformatoren und
  Kupplungen,
* Elektrobrände in Schaltschränken, Verteilern, Generatoren,
  Gleichrichtern und Klimakomponenten.

In Deutschland gibt es zur Zeit knapp 14.000 Windkraftanlagen, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Diese Anlagen produzieren momentan rund 12.000 Megawatt Leistung pro Jahr, das entspricht einem Anteil von etwa 2,6 Prozent am deutschen Nettostromverbrauch. Bis zum Jahr 2010 sollen nach einer Maßgabe der Bundesregierung sogar rund 12,5 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden (derzeit liegt deren Anteil bei acht Prozent). Doch die großen Rotor-Anlagen sind anfällig für Schäden, was wiederum die Versicherungsgesellschaften abschreckt und das Versichern teuer macht.

System for wind turbinesAllein im vergangenen Jahr beliefen sich die Schäden an Windkraftanlagen auf zirka 40 Millionen Euro. Besonders Brände sind für die langen Türme, die bis zu 100 Meter hoch sein können, gefährlich. In diesen Höhen ist ein Löschen durch die Feuerwehr nicht mehr möglich. Besonders das Maschinenhaus (Gondel) stellt hohe Einsatzanforderungen an ein Löschsystem. Hier kommt es im Betrieb zu Vibrationen, Schwankungen und Staubbildung durch den Abrieb der Bremsvorrichtung. Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit in großer Höhe ist ein automatisches und wartungsfreundliches System gefordert. Das Löschsystem VentusSafe bietet nun für die schwierigen Bedingungen die optimale Lösung.

Das VentusSafe-Löschsystem für Windkraftanlagen beinhaltet zwei Komponenten: die Feinsprühlöschtechnik für Flüssigkeitsbrände und die Gaslöschtechnik für Elektrobrände in geschlossenen Einrichtungen.
Das VentusSafe-System arbeitet energieunabhängig und ist nahezu wartungsfrei. Die Wartungsarbeiten beschränken sich im wesentlichen auf Sichtprüfungen.

Die Feinsprühlöschtechnik
LöschdüseDie gute Löschwirkung von Feinsprühlöschanlagen beruht vor allem auf der hohen Verdampfungswärme des Wassers, welche durch die große Oberfläche der feinen Tröpfchen zusätzlich verstärkt wird:
Spezielle Düsen erzeugen einen feinen Wassernebel.
Die abkühlende Wirkung führt im Brandherd zur Störung der thermischen Reaktion. Durch die gleichzeitige Kühlung der Umgebung können sich außerdem feste oder flüssige Stoffe nicht mehr entzünden. Neben dem Kühleffekt wird mit der Feinsprühlöschanlage ebenfalls ein Stickeffekt erreicht.

Das VentusSafe-System arbeitet mit einem Hochleistungs-Löschmittel, das speziell für die Bekämpfung derartiger Flüssigkeitsbrände entwickelt wurde. Zusätzlich zu den oben genannten Vorzügen der Feinsprühlöschtechnik bildet sich aus dem Nasslöschsystem ein dünner, überaus gleitfähiger wässriger Film und eine dichte Sperrschicht, die zuverlässig vor einer Rückzündung schützt. Das Nasslöschsystem wird automatisch über ein patentiertes Auslöseelement gesteuert. Erhöht sich die Temperatur auf über 79 °C, öffnet ein schnell ansprechendes Sprinklerelement und gibt einen pneumatischen Impuls ab, mit dem das Ventil des Löschmittelbehälters geöffnet wird. Optional kann die Anlage auch manuell, fernelektrisch (12V oder
24V) durch Betätigung eines Drucktasters ausgelöst werden.

Die Gaslöschtechnik
Die Löschwirkung von Gasen basiert auf der Sauerstoffverdrängung, also einem Erstickungseffekt. Für geschlossene elektrische Risiken wird das Löschgas CO2 eingesetzt. Das Löschmittel wird ebenfalls über ein Sprinklerelement freigesetzt, welches nach Überschreiten der erforderlichen Temperatur den Löschmittelbehälter öffnet. Die Auslösetemperatur wird gemäß den VdS-Richtlinien mit 30 °C über der maximal zu erwartenden Temperatur im Schutzbereich festgelegt.

 

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